
Zäme für Züri
am 3. April 2022
Simon Obrist zum neuen
Kirchenpfleger wählen!
«Ich setze mich für eine Kirche ein, die begeistert.
Im Wandel sehe ich die Chance, unsere starke Tradition gemeinsam mit den jungen Generationen zu entfalten.»
Gastronom und Diakon Simon Obrist
Ich bin für eine starke Diakonie, vielseitige Gottesdienste und mutige Projekte. Nutzen wir unsere gute Vernetzung mit der Stadt, dem Kanton und den kirchlichen und karitativen Organisationen für einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt.
01 – Zukunft gestalten
Zürich liegt mir am Herzen. Als Zürcher Kirche haben wir viel, was zu einem glücklichen Leben beiträgt. Und das alles erst noch unter einem Dach: Glaube, Gemeinschaft, Kunst und Kultur. Und mittendrin eine wunderbare Mission: die Nächstenliebe!
02 – Kirche, die begeistert
Die reformierte Kirche soll begeistern. Das macht sie schon, an vielen Orten in der ganzen Stadt, dafür bin ich dankbar! Neue Ideen sollen Platz haben. Sie dürfen durchaus mal verrückt und mutig sein, die Bevölkerung überraschen und gewinnen. Gemeinsame Ziele schweissen auch intern zusammen. Ich setzte mich dafür ein, dass Mitarbeitende und Ehrenamtliche die nötige Unterstützung erhalten, ihre Ideen professionell umzusetzen.
03 – Wandel als Chance
Der kirchliche Aufbruch ist spürbar. Wir können es drehen und wenden wie wir wollen. Die Zeiten, als der Gottesdienst zum Sonntag gehörte wie der Sonntags-Braten auf dem Mittagstisch, liegen weit zurück. Die Gewohnheiten haben sich geändert. Jugendnah zu sein, kann heissen: junge Leute unbürokratisch zu führen, ihnen die grosse Bühne zu geben und nicht nur den Keller, sie mit den gleichen Mitteln auszustatten, die wir jährlich für Bisheriges ausgeben.
04 – Diakonie, Gottesdienste,
neue Projekte
Es braucht sie alle! Die alltäglichen, praktischen Dienste gehört zum kirchlichen Kernauftrag genauso wie die Verkündigung des christlichen Glaubens. Es ist die Breite, die uns fordert und gleichzeitig unser Gesicht prägt. Ich wünsche mir noch mehr Diversität, vor allem in der Musik, Kunst und gottesdienstlichen Gestaltung. Wie wir aufgestellt sind und wohin wir wollen, darüber müssen wir reden. Ich setze mich für ein gesundes Gleichgewicht ein.
05 – Vernetzung
Mit dem Standort Zürich verfügt die Kirchgemeinde über ein unglaubliches Netzwerk aus Politik, Wirtschaft, NGO’s, Bildung und Kirchen. Dieses Netzwerk gilt es für unsere Arbeit nutzbar zu machen. Eine gute Zusammenarbeit mit Jugendbewegungen wie dem CEVI oder Akteuren für Klima- und Nachhaltigkeit stärkt das Vertrauen zur Kirche. Ich unterstütze einen selbstbewussten Auftritt und offenen Dialog.
06 – Gastfreundschaft
Menschliche Nähe und Zugehörigkeit zu vermitteln, muss zu den zentralen Aufgaben der reformierten Kirche gehören. Deshalb gebe ich der Gastfreundschaft eine sehr hohe Bedeutung. Sie soll in jeder Begegnung und bei allen Veranstaltungen einen wichtigen Platz einnehmen. Der erste Schritt dazu bedingt Stil, Sprache und Kommunikationsmittel der jeweiligen Zielgruppe zu verwenden. Menschen sollen sich bei uns vorbehaltlos angenommen und Teil einer tragenden Gemeinschaft fühlen.
Nicht zuletzt möchte ich die Zürcherinnen davon überzeugen, dass es sich lohnt, Mitglied der reformierten Kirche zu sein.
Was die Leute sagen
Zu mir
«Wenn es nur eine einzige Wahrheit gäbe, könnte man nicht hundert Bilder über dasselbe Thema malen.» Pablo Picasso
Aufgewachsen bin ich in Muttenz, Kanton Baselland. Seit 15 Jahren lebe ich in der Stadt Zürich, zuerst in Hottingen, jetzt in Höngg. Ich bin Vater von vier Kindern, meine Frau ist Hausärztin. Ich liebe Kunst und bin selbst Maler. Fussball ist eine fixe Grösse in meinem Leben, aktiv und passiv. Einmal in der Woche spiele ich Fussball in der Waidhalde. Welcher Fussball-Kurve mein Herz gehört, sage ich an dieser Stelle lieber nicht laut, siehe Herkunft. Ich koche und tanze sehr gerne und mag Gartenarbeit und liebe meine Frau. Humor ist mir heilig.
Meine Erfahrungen
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Bald 20 Jahre engagiere ich mich als Sozialdiakon und Pionier innerhalb und rund um die reformierte Kirche.
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Im Aufbau und in der Führung bringe ich sowohl die Praxis als auch das theoretische Wissen mit. 2009 schloss ich die Weiterbildung bei Fredmund Malik als Master of Management in St. Gallen ab.
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Seit 2020 bin ich Kommissionsmitglied des Kirchenkreis 10, zuständig für das Ressort Kirchenkreisentwicklung. Ebenfalls in meinem Kirchenkreis bin ich als Freiwilliger im Vesper-Gottesdienst „Liib & Seel“ engagiert.
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2017 startete ich das Projekt Friendship In Town, mit den Ziel, eine Cafébar zu schaffen, die Fremde zu Freunden macht und berufliche Integration und private Initiativen fördert. Ein Team, das 8000 Freiwilligen-Stunden leistete, machte das Projekt möglich. 2019 erfolgte die Eröffnung der Cafébar „Zum Hinteren Hecht“ mit Coworking Space in Winterthur.
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2016 setzte ich das Pilotprojekt „Gartebeiz“ als Pop-up-Gastronomie rund um den Betrieb vom ref. Generationenhaus Sonnegg in Höngg um.
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2003 war ich Gründungsmitglied der Streetchurch und engagierte mich 12 Jahre lang im Aufbau und als Geschäftsführer.
Nachwuchs-
förderung
In meiner Jugend traf ich auf eine Kirche, die mir Raum für neue Ideen gab. Ich genoss viele Freiheiten. Auch Fehler machen war Ok. Diese Erfahrung gab mir viel Selbstvertrauen.
Ich mache mich stark für eine aktive Nachwuchsförderung mit optimalen Rahmenbedingungen. Ich sorge dafür, dass junge Leute in der Zürcher Kirche eine Plattform erhalten, Ideen einzubringen und dass sie bei der Umsetzung unbürokratisch unterstützt werden!